Nach einem langen Schönheitsschlaf und einem fantastischen englischen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Edinburgh. An der Autobahnraststätte besorgen wir uns erstmal vernünftiges Kartenmaterial. Woody wird zum Dauer-Navigator befördert. Da wir ein bisschen was von der Landschaft sehen wollen, verlassen wir die Autobahn und wechseln auf die Landstraße. Wir werden nicht enttäuscht. Die Landschaft ist echt der Hammer. Die Strassen sind es eher weniger und unsere Stoßdämpfer beschweren sich ganz schön oft. Dürfen sie aber auch bei teilweise über 20% Steigung.
In Coni Stone machen wir eine kleine Pause, eigentlich zum Pinkeln. Finden aber kein Klo. Dafür wunderschöne englische Landschaft, so wie man sie sich vorstellt. Woody wird vom Dauer-Navigator zum Navigator-Smotje befördert und versorgt Barthel mit Nahrung und Getränk, während dieser fährt. Die hier lebenden Schafe tragen alle bunte Punkte auf dem Rücken. Nach einer Weile stellen wir fest, dass sie sich nach dem deutschen Mülltrennungssystem sortieren lassen. Da hätten wir also Papier-Schafe (blauer Punkt), Hausmüll-Schafe (grüner Punkt oder so, hier sind wir uns nicht einig), Gelber Sack-Schafe (gelber Punkt), Glas-Schafe (kein Punkt) und nicht zu vergessen die Sondermüll-Schafe (roter Punkt). Grünabfall-Schafe (brauner Punkt) sehen wir auch noch. An den Aysgarth falls legen wir eine weitere Pinkelpause ein, diesmal finden wir auch ein Klo. Die Wasserfälle sehen klasse aus, auch wenn wir sie nur kurz bewundern können.
| Coni Stone |
Den nächsten Stop machen wir am Hadrianswall, bzw an den Resten davon. Der Hadrianswall war ein römisches Befestigungssystem. Mh, tjoa, Steine halt, nich. Und Schafe und Schafshinterlassenschaften. Wir müssen nämlich über eine Schafsweide laufen, um die Steine anzuschaun.
| Hadrianswall |
| Hadrianswall |
Dann gehts wieder auf die Strasse. Die Strassenführung wird recht interessant und unser Auto meldet sich. Crunch, autschn, Stossdämpfer. Und dann: SCHOTTLAND. Yeah!!! Wilde Tänze werden aufgeführt, wir liegen uns in den Armen und können es nicht glauben soweit gekommen zu sein. Ähäm, naja gut, so dramatisch wars dann doch nich. Aber schon ein bisschen.
Nächster Halt Edinburgh. Die Nacht werden wir bei einem Couchsurfer verbringen. Dort angekommen und nach einer kleinen Plauderei stürmen Marion und Nadine los zum Supermarkt um noch schnell einzukaufen. Der Supermarkt macht nämlich wegen Hogmanay (=Silvester) heute früher zu. Hat bis 19 Uhr offen, lässt aber ab 18:45 niemanden mehr rein. Tödöööö, Mist! Dann müssen wir unser Futter halt in der Stadt jagen. Anschliessend suchen wir uns auf einer der Brücken einen Platz um das Feuerwerk zu sehen. Es ist wirklich ziemlich kühl, aber manche Mädels lassen sich vom Wetter nicht abschrecken. Wir sehen Miniröcke, bauchfreie Tops, kurzärmelige Tops ohne Jacke drüber und noch ein paar gruselige Sachen mehr. Das Feuerwerk ist aber wirklich schön. Und niemand der in die Menschenmenge reinballert, bis auf einen. Und der steht ausgerechnet neben uns. Dann sind wir noch auf eine kleine Hausparty gegangen und dann ins Bett.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen