5.1. - 9.1.2011
Morgens wie üblich aufgestanden. Nachdem wir Marwyn verabschiedet haben, machen wir uns auf den Weg zur Arbeit. Aufregung, Aufregung, Aufregung. Bei Barthel läuft alles super. Prof is da und nimmt ihn in Empfang, zeigt ihm sein Labor und stellt ihm den Arbeitskreis und seine Kollegen vor. Bei Nadine ist es schon spannender. Aufgeregt bis zum Anschlag wartet sie unten im Sekretariat. Eigentlich sollte sie um 9 Uhr da sein. Es wird halb zehn. Die Sekretärin wird auch etwas nervös, kann den Prof aber nicht erreichen. Als es dann 9.40 Uhr sind bittet sie Nadine in der Stadt einen Tee zu trinken und um 11 Uhr wieder zu kommen. Es sei der erste Tag nach den Ferien und wahrscheinlich sei sie nur vergessen worden. Noch viiiiiel aufgeregter begibt sich Nadine ins North Point (ein wirklich tolles Café) und trinkt einen Nervositäts-Kakao mit Marshmallows und Sahne. Mhjam.
Um elf also wieder zurück. Und da stößt sie mit dem Prof mehr oder weniger zusammen. Dem ist seine Verspätung reichlich peinlich. Die Ausrede: er sei es nicht gewohnt, dass seine Studis so pünktlich seien und dachte er könnte auch mal was später kommen. Jaja, die "deutsche Pünktlichkeit". Danach kommt aber langsam alles in Gang. Abends machen wir einen Plan, was wir in den nächsten sechs Monaten alles erreichen wollen. Dazu gehört unter anderem zwei mal die Woche Sport machen.
Der nächste Tag verläuft eher unspektakulär. Nadine bekommt nen kleinen Hiwi Vertrag und Barthel lernt die Leute aus seinem Arbeitskreis näher kennen. Seine Laborarbeit ist auch wahnsinnig spannend. Er darf Wasser entgasen. Am Freitag Abend treffen wir uns mit den Chemikern im West Port. Nach einem last minute Abendessen (2 Minuten bevor die Küche zumacht noch schnell bestellen) und ein paar Ales gehts wieder nach Hause. Es hat ein wenig geschneit. Und es kommt was kommen musste, eine riesige Schneeballschlacht. Dafür sieht man hier aber keine Schneemänner. Sehr mysteriös.
Das Wochenende wird ganz ruhig. Viele Spaziergänge am Meer und viel schlafen. Am Samstag sehen wir während unseres Spaziergangs einen Surfer im Surfanzug mit Surfbrett durch den Schnee laufen. Nichts wie hinterher! Der geht doch tatsächlich bei diesen Temperaturen surfen. Das ist kalt! Naja, nur die Harten kommen in den Garten, nicht wahr?
Ein Beweisfoto folgt noch!! (müssen wir noch einscannen)
Unser Mitbewohner bleibt verschollen. Wir sind gespannt was die nächste Woche bringt.
Die Sekretärin hat dir gesagt dass du einen Tee trinken sollst und du hast stattdessen einen Kakao genommen? Wenn das der Chef mal nicht mitbekommt.
AntwortenLöschenHabt ihr nicht das Prinzip des Schnee-Penises auch mal in Schottland eingeführt?
Vielen Dank für die Karte... PS ich kenn euren Blog und bin ja auch fleißiger dauer Leser. Also mal keine Sorge ihr werdet schon nicht vergessen...
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