Donnerstag, 24. März 2011

Die Diskussion um Frittierautomaten

14.2. - 20.2.2011

Barthel hat sein Vorstellungsgespräch hinter sich. Da es länger gedauert hat als geplant, hat er den Flieger verpasst und fliegt statt heute (Montag) erst Mittwoch wieder zurück nach Schottland. Eigentlich sollte Nadine Klausuren schreiben, ist aber krank geworden und muss diese jetzt im März nachholen. Am Dienstag treffen wir uns mit Tom um in der Mensa eine leckere Curry-Wurst zu futtern. Da es sowas hier in Schottland nicht gibt, stürzen wir uns mit großem Heißhunger drauf. Anschliessend laufen wir etwas durch die Stadt und besuchen nachmittags Barthel's alte Kollegen in der TC. Ganz schön viele verwirrte Gesichter :) Nachdem Barthel am Mittwoch nun wieder nach Schottland geflogen ist, beschliesst Nadine Rike in Utrecht zu besuchen. Nach einem leckeren Mittagessen mit Mario sitzt sie am Donnerstag im Zug. Freitags laufen Rike und Nadine durch Utrecht und natürlich auch durch die Uni. Mittags futtern wir lecker frittiertes aus dem Frittierautomaten am Bahnhof. Mh lecker, Bami *schmatz*.



 Abends gibt's ne richtig gute Burger-Session mit Waffel-Nachtisch. Eigentlich wollten Rike und Nadine noch in die Stadt, sind aber zu vollgefressen um sich zu bewegen.




Barthel geht derweil in Schottland schwimmen. Nach einer Viertelstunde muss er jedoch abbrechen, da einem Kind ein Missgeschick im Pool passiert ist (iiiiiiiiiiiiiiiih). Auf den Schock gibt's erstmal ne Runde Bier und Dart. Am Samstag beginnt der Tag in Utrecht mit einem mega guten Frühstück im Bagels&Beans. Sowas brauchen wir in Schottland auch.



Dann versuchen wir Gummistiefel für Nadine zu kaufen. Wir finden auch welche, ganz tolle mit Wiesenmuster. Allerdings sind Nadine's Füße dann doch zu groß für Größe 34 (dass das mal passieren würde, unfassbar). Und dann kommt der doofe, blöde Abschied (Mü) als Nadine in den Zug nach Sittard steigt, da morgen ihr Flieger zurück nach Schottland geht.



Am Abend gibt's noch ein leckeres Abendessen mit Engendahls und Goertzes. Am Sonntag geht's nach einem leckeren Frükstück mit Nadine's Eltern und einem langen Abschied von den Mautzbären zum Flughafen und dann nach Schottland. Barthel holt Nadine am Flughafen ab und wir erkunden Edinburgh noch etwas, bevor wir wieder nach Hause fahren.

Dienstag, 22. März 2011

Jemand da Hage?

7.2. - 13.2.2011

Diese Woche fahren wir wieder nach Hause. Yeah! Nachdem die Woche normal verlaufen ist, sitzen wir Freitag Morgen im Auto zum Park&Ride Parkplatz in der Nähe von Edinburgh. Von da aus nehmen wir den Bus zum Flughafen. Und dann sitzen wir auch schon im Flugzeug. In Deutschland geht's dann mit dem Zug weiter. In Düsseldorf am Bahnhof treffen wir uns mit Barthel's Bruder Gottfried, der dann mit uns weiter Richtung Selfkant fährt. Am Bahnhof in Geilenkirchen werden wir von seiner Schwester Maria abgeholt. Es ist so schön wieder zu Hause zu sein. Nach einem leckeren Essen bei Maria und einem kurzen Besuch bei Barthel's Eltern fahren wir nach Hillensberg. Dort finden wir das, worauf wir uns am allermeisten gefreut haben: Kira und Hugo, unsere beiden Katzen. Nach endlosen Streichel- und Kuscheleinheiten erlauben uns die beiden dann auch irgendwann zu schlafen. Am nächsten Morgen gehen sie Streichelattacken weiter, müssen dann jedoch zwecks einem Frühstück bei Barthel's Eltern unterbrochen werden. Nachmittags sind wir bei Nadine's Mama und haben ein leckeres Abendessen. Am Sonntag sind wir bei unseren Nachbarn zum Frühstücken. Wir erzählen viel und Marlon (ihr Hund) spielt während der ganzen Zeit toter Hund. Nachmittags gibts leckeres Essen bei Barthel's Eltern bevor die Woche auch schon rum ist und Barthel sich auf den Weg nach Marl zu seinem Vorstellungsgespräch macht.

Sonntag, 20. März 2011

Grusel am Freitag

31.1. - 6.2.2011

Diese Woche verläuft recht langweilig. Außer, dass wir arbeiten passiert nicht wirklich viel. Am Freitag geht Nadine mit Chemiker-Mädels ins Kino in St. Andrews. Es ist ein ganz kleines Kino, passend zur Stadt. Wir schauen uns den Film "Black Swan" an. Wir sind 6 Mädels, die Jungs (und wir zuerst auch) gehen von einem Mädchen-Ballerina Film aus und sind beim Dart Spielen. Im Kino sitzen nur Mädels und sage und schreibe 4 männliche Zuschauer. Der Film ist allerdings alles andere als ein Mädchen-Ballerina Film. Die meiste Zeit sitzen fast alle mit ihren Händen oder Schals vor dem Gesicht und wollen nicht hinsehen. Gruselig! Um uns von dem Schock zu erholen, gehen wir anschliessend ins West Port und genehmigen uns einen Drink. Die Truppe löst sich danach auf und ein Teil geht zu den Jungs in Drootheys. Samstag nüchtern wir aus. Sonntag fahren wir nachmittags nach Dundee und schlendern etwas durch die Stadt. Wir laufen durch die Shopping Center und wollen einen Kaffee mit Nadine's Kollegin Fiona trinken. Leider müssen wir feststellen, dass wir ihre Nummer gar nicht haben.

MIST!

Burns Night

24.1. - 30.1.2011

Am Dienstag ist Burns Night. Robert Burns war ein schottischer Poet. Der 25. Januar ist sein Geburtstag. An diesem Tag gibt es traditionell eine Suppe und Haggis mit Kartoffeln und Steckrüben. Natürlich auch Nachtisch und am wichtigsten: Whisky. Abends sind wir im Geo-Institut, wo die Burns Night gefeiert wird. Wir wissen noch nicht so richtig, was uns erwartet. Nachdem alle Platz genommen haben, wird der Haggis in den Raum getragen. Ein Professor im Kilt mit einem wunderbaren schottischen Akzent liest das Gedicht "The Address to the Haggis"  (siehe unten) vor, welches von Robert Burns stammt. An der entsprechenden Stelle im Gedicht wird der Haggis aufgeschnitten. Anschliessend dürfen wir den Haggis dann auch essen. Es folgen Vorträge von Brunsgedichten und Liedern und insgesamt ist es ein sehr lustiger Abend. Leider haben wir die Kamera vergessen.


The Address to the Haggis (1786)
Fair fa’ your honest, sonsie face,
Great Chieftain o’ the Puddin-race!
Aboon them a’ ye tak your place,
Painch, tripe, or thaim:
Weel are ye wordy of a grace
As lang’s my arm.
The groaning trencher there ye fill,
Your hurdies like a distant hill,
our pin wad help to mend a mill
In time o’ need,
While thro’ your pores the dews distil
Like amber bead.
His knife see Rustic-labour dight,
An’ cut you up wi’ ready slight,
Trenching your gushing entrails bright
Like onie ditch;
And then, O what a glorious sight,
Warm-reekin’, rich!
Then, horn for horn they stretch an’ strive,
Deil tak the hindmost, on they drive,
Till a’ their weel-swalled kytes belyve
Are bent like drums;
Then auld Guidman, maist like to rive,
Bethankit hums.
Is there that owre his French ragout
Or olio that wad staw a sow,
Or fricassee wad mak her spew
Wi’ perfect sconner,
Looks down wi’ sneering, scornfu' view
On sic a dinner?
Poor devil! See him owre his trash,
As feckless as a withered rash,
His spindle shank a guid whip-lash,
His nieve a nit;
Thro’ bluidy flood or field to dash,
O how unfit!
But mark the Rustic, haggis-fed,
The trembling earth resounds his tread,
Clap in his walie nieve a blade,
He’ll mak it whissle;
An’ legs, an’ arms, an' heads will sned,
Like taps o’ thrissle.
Ye Powers wha mak mankind your care,
And dish them out their bill o’ fare,
Auld Scotland wants nae skinking ware
That jaups in luggies;
But, if ye wish her gratefu’ prayer,
Gie her a Haggis!


Am Freitag wollen wir schwimmen gehen. Barthel soll Nadine von der Arbeit abholen. Diese kommt aus dem Hintereingang, Barthel wartet am Sekretariat. Nadine sucht das Auto, Barthel kommt raus. Barthel geht wieder rein, Nadine läuft wieder zurück. Handys sagen sie seien aus. Nadine wieder zurück zum Auto, währenddessen Barthel wieder raus. Nach etwa 10 Minuten finden wir uns dann endlich. Furchterbar! Das Wochenende verläuft ruhig ohne besondere Vorkommnisse.

P.. P.. P.. Pockerface

17.1. - 23.1.2011

Die ersten fünf Tage der Woche verlaufen nicht wirklich ereignisreich. Montag Abend trifft sich Barthel mit Couchsurfern in Dundee und macht beim Pub Quiz mit. Bei diesem Quiz gibt es verschiedene Themengebiete, zu denen Fragen gestellt werden oder Aufgaben gelöst werden müssen. Der Abend verläuft Fragentechnisch nicht so ganz erfolgreich, ist aber sonst sehr lustig. Die restliche Woche verläuft eher unspektakulär. Wir arbeiten, gehen schwimmen, lernen und korrigieren. Am Samstag Abend sind wir bei einem Chemiker zum Pokern eingeladen. Jan (der Chemiker) und seine Freundin Marina wohnen in einer großen umgebauten alten Schule. Und das is abends ganz schön gruselig. Der Weg zum Klo wird da schonmal zum Abenteuer. Neben den unendlich vielen Gängen gibt's Gemeinschaftsduschen und -klos und (leicht) gruselige Fotos an den Wänden. Der Pokerabend verläuft ganz lustig. Barthel hat am Ende des Abends den Dreh irgendwie raus und gewinnt tatsächlich 13 Pfund. Gar nich ma so schlecht für nen Anfänger. Nachdem wir am nächsten Tag ausgeschlafen haben, bastelt Barthel am Volvo rum. Das Ergebnis ist eine lange Liste mit Ersatzteilen, die bestellt werden müssen. Und dann auch irgendwie eingebaut. Da hätten wir Stossdämpfer, Bremsbeläge, Zündkerzen, Kugellager, ne neue Kofferraumklappe, mind. zwei neue Türen ...

Am Abend sind wir bei einer Arbeitskollegin von Nadine zum Essen eingeladen. Dummerweise vergessen wir eine Karte mitzunehmen, finden den Weg aber trotzdem ohne verlaufen und sind sogar noch pünktlich. Das Essen ist sehr lecker und Marion wohnt in einem großen, schönen Haus. Weitere Pluspunkte gibt es für ihr Auto, NATÜRLICH ein alter Volvo Kombi :)

http://www.youtube.com/watch?v=tKOVF1qwPzI

V-O-L-V-O, my Volvo

Montag, 7. März 2011

Roslin und Melrose

16.1.2011

Heute machen wir einen Ausflug und nehmen Christine mit (Chemikerin). Wir wollen nach Roslin und Melrose. In Roslin gibt es eine Kapelle mit gothischer Architektur. Außerdem findet man hier ziemlich viele Steinmetzarbeiten. Die Kapelle spielt zudem in dem Buch "Der Davinci Code" eine Rolle. Und natürlich auch im dazugehörigen Film, weshalb Tom Hanks für eine ganze Woche dort gedreht hat.

Aber alles auf Anfang. Morgens um 9 Uhr machen wir uns auf den Weg. Christine wird sofort zum Navigator befördert. Nadine bleibt Krieger, wird dieser Position gerecht und schläft während der Fahrt natürlich wieder. Um 11 Uhr sind wir in Roslin, die Kapelle öffnet jedoch erst um 12. Also wandern wir ein wenig durch die Gegend. Hinter der Kapelle liegt eine große Wiese, von der aus man zum Wald kommt. Und da es ja langweilig wäre die normalen Wege zu laufen, laufen wir querfeldein. Da es allerdings etwas regnerisch ist, ist auch der Boden ziemlich nass. An machen Stellen geht es recht schräg nach unten. Mit viel Gekicher, Gerutsche, Festhalte-Versuchen und nur einem Hinfaller kommen wir unten an. Dann entdecken wir im Wald die Ruinen des Schlosses von Roslin. Das Schloss wurde im frühen 14. Jahrhundert erbaut. Wir schauen uns ein wenig um und wandern weiter. Zurück an der Kapelle hat diese nun auch geöffnet und wir können sie besichtigen. Den heiligen Gral finden wir leider nicht. Dafür aber sehr viele Sondermüll Schafe (mit rotem Punkt).

Weiter nach Melrose. Hier wollen wir uns die Ruinen des Klosters ansehen. Vorher genehmigen wir uns in einem kleinen Cafe allerdings noch Kakao/Kaffee und Skones bzw. Gingerbread (sowas ähnliches wie Printen, aber nur so ähnlich). Das Kloster ist sehr schön, wir laufen eine Menge herum. Und natürlich meine Damen und Herren dürfen sie die sensationellen historischen Plastik-Klappstühle aus dem Spät-Mittelalter nicht verpassen. Die stehen in einer kleinen Nische des Klosters, gut versteckt um sie vor Räubereien zu schützen. Faszinierend ! Zum Kloster gehört außerdem ein kleines Museum, das wir uns natürlich auch noch ansehen. Da sich mittlerweile der etwas größere Hunger meldet, fahren wir zurück Richtung St. Andrews. Auf dem Rückweg beschliessen wir in Anstruther Fish 'n' Chips zu essen. Das Lokal, in dem wir dieses tun, soll ganz berühmt dafür sein und die besten Fish 'n' Chips haben. Wir sind allerdings etwas enttäuscht, war jetzt nich soooo dolle. Aber der Ausflug war super.

Fotos kommen sobald wir einen Scaner gefunden haben...