5.1. - 9.1.2011
Morgens wie üblich aufgestanden. Nachdem wir Marwyn verabschiedet haben, machen wir uns auf den Weg zur Arbeit. Aufregung, Aufregung, Aufregung. Bei Barthel läuft alles super. Prof is da und nimmt ihn in Empfang, zeigt ihm sein Labor und stellt ihm den Arbeitskreis und seine Kollegen vor. Bei Nadine ist es schon spannender. Aufgeregt bis zum Anschlag wartet sie unten im Sekretariat. Eigentlich sollte sie um 9 Uhr da sein. Es wird halb zehn. Die Sekretärin wird auch etwas nervös, kann den Prof aber nicht erreichen. Als es dann 9.40 Uhr sind bittet sie Nadine in der Stadt einen Tee zu trinken und um 11 Uhr wieder zu kommen. Es sei der erste Tag nach den Ferien und wahrscheinlich sei sie nur vergessen worden. Noch viiiiiel aufgeregter begibt sich Nadine ins North Point (ein wirklich tolles Café) und trinkt einen Nervositäts-Kakao mit Marshmallows und Sahne. Mhjam.
Um elf also wieder zurück. Und da stößt sie mit dem Prof mehr oder weniger zusammen. Dem ist seine Verspätung reichlich peinlich. Die Ausrede: er sei es nicht gewohnt, dass seine Studis so pünktlich seien und dachte er könnte auch mal was später kommen. Jaja, die "deutsche Pünktlichkeit". Danach kommt aber langsam alles in Gang. Abends machen wir einen Plan, was wir in den nächsten sechs Monaten alles erreichen wollen. Dazu gehört unter anderem zwei mal die Woche Sport machen.
Der nächste Tag verläuft eher unspektakulär. Nadine bekommt nen kleinen Hiwi Vertrag und Barthel lernt die Leute aus seinem Arbeitskreis näher kennen. Seine Laborarbeit ist auch wahnsinnig spannend. Er darf Wasser entgasen. Am Freitag Abend treffen wir uns mit den Chemikern im West Port. Nach einem last minute Abendessen (2 Minuten bevor die Küche zumacht noch schnell bestellen) und ein paar Ales gehts wieder nach Hause. Es hat ein wenig geschneit. Und es kommt was kommen musste, eine riesige Schneeballschlacht. Dafür sieht man hier aber keine Schneemänner. Sehr mysteriös.
Das Wochenende wird ganz ruhig. Viele Spaziergänge am Meer und viel schlafen. Am Samstag sehen wir während unseres Spaziergangs einen Surfer im Surfanzug mit Surfbrett durch den Schnee laufen. Nichts wie hinterher! Der geht doch tatsächlich bei diesen Temperaturen surfen. Das ist kalt! Naja, nur die Harten kommen in den Garten, nicht wahr?
Ein Beweisfoto folgt noch!! (müssen wir noch einscannen)
Unser Mitbewohner bleibt verschollen. Wir sind gespannt was die nächste Woche bringt.
Montag, 24. Januar 2011
Sonntag, 16. Januar 2011
Die Ruhe vor dem Sturm
2.1. - 4.1.2011
Wir stehen früh auf, um endlich in St. Andrews anzukommen. Nachdem wir etwas verschlafen unsere Sachen zusammen gesucht haben, schreiben wir einen lieben Abschiedsbrief an unseren Couchsurfer. Der schläft nämlich noch. Dann gehts ab ins Auto. Navi-Smotje Woody lotzt uns sicher dorthin, in St. Andrews verfahren wir uns aber erstmal kurz wieder. Wäre ja auch langweilig wenn nicht.... Dann finden wir die richtige Strasse und unsere Wohnung. Spannung. Wir betreten unser Zuhause für die nächsten 6 Monate. Der erste Eindruck: sauber, hell, könnte gut gehen. Nachdem wir unsere Sachen hochgetragen haben, beginnen wir mit dem Auspacken. Marwyn macht sich auf um eine Tour durch das Städtchen zu drehen. Dabei machen sie einige coole Fotos und entdecken dieses verlockende Angebot:
Wir richten uns ein und inspizieren alles ganz genau. Dann waschen wir erstmal eine Ladung Wäsche und gehen danach im Supermarkt einkaufen. Am Abend erkunden wir die Gegend und treffen Marwyn wieder. Dann gibts Abendessen, wir quatschen noch etwas und Woody und Marion planen ihren Trip für die nächsten zwei Tage. Sie wollen zur Isle of Mull fahren.
Am nächsten Tag machen sich Woody und Marion auf. Knatternd fahren sie davon. Wir machen uns auf um unsere neue Heimat etwas besser kennenzulernen. Der restliche Tag verläuft eher unspektakulär.
Dienstag steht dann ein weiterer Einkauf an. Außerdem entdecken wir ein Schwimmbad und beschliessen ab jetzt jede Woche zwei Mal schwimmen zu gehen. Am abend erwarten wir gespannt die Ankunft des Volvos mit seinen beiden Insassen. Dann hören wir ein lautes Rappeln und Knattern. Okay, sie sind da :) Nachdem wir uns Fotos angeschaut und Geschichten ausgetauscht haben, gehen wir in der Stadt etwas essen. Ab morgen beginnt der Ernst des Lebens. Vor allem Nadine ist ziemlich aufgeregt und hat auch ein bischen Heimweh. Nach dem Essen wird die Lokalität gewechselt, um Ale und Whisky zu trinken. Der Whisky, den Woody und Marion sich bestellt haben, riecht schon aus Metern Entfernung sehr intensiv. Eher so wie Teerpappe, oder so. Und dann kommt der Auspruch des Abends:
Wenn es mich nicht geben würde, würdest du mich ja gar nicht heiraten.
Stimmt!
Kurze Verwirrung, dann lautes Gelächter. Am Abend quatschen wir noch was. Und dann taucht plötzlich Darth Woody auf. Er marschiert auf Nadine zu, diese kann sich aber im letzten Moment noch retten.
Nachdem die Aufregung verflogen ist, gehen wir ins Bett. Lebend natürlich.
Wir stehen früh auf, um endlich in St. Andrews anzukommen. Nachdem wir etwas verschlafen unsere Sachen zusammen gesucht haben, schreiben wir einen lieben Abschiedsbrief an unseren Couchsurfer. Der schläft nämlich noch. Dann gehts ab ins Auto. Navi-Smotje Woody lotzt uns sicher dorthin, in St. Andrews verfahren wir uns aber erstmal kurz wieder. Wäre ja auch langweilig wenn nicht.... Dann finden wir die richtige Strasse und unsere Wohnung. Spannung. Wir betreten unser Zuhause für die nächsten 6 Monate. Der erste Eindruck: sauber, hell, könnte gut gehen. Nachdem wir unsere Sachen hochgetragen haben, beginnen wir mit dem Auspacken. Marwyn macht sich auf um eine Tour durch das Städtchen zu drehen. Dabei machen sie einige coole Fotos und entdecken dieses verlockende Angebot:
| Whisky umsonst - bei jedem Haarschnitt |
| Ruine der Kathedrahle |
| Abtei |
| Küste mit Burg |
| Hafen |
| Hafen |
Wir richten uns ein und inspizieren alles ganz genau. Dann waschen wir erstmal eine Ladung Wäsche und gehen danach im Supermarkt einkaufen. Am Abend erkunden wir die Gegend und treffen Marwyn wieder. Dann gibts Abendessen, wir quatschen noch etwas und Woody und Marion planen ihren Trip für die nächsten zwei Tage. Sie wollen zur Isle of Mull fahren.
Am nächsten Tag machen sich Woody und Marion auf. Knatternd fahren sie davon. Wir machen uns auf um unsere neue Heimat etwas besser kennenzulernen. Der restliche Tag verläuft eher unspektakulär.
Dienstag steht dann ein weiterer Einkauf an. Außerdem entdecken wir ein Schwimmbad und beschliessen ab jetzt jede Woche zwei Mal schwimmen zu gehen. Am abend erwarten wir gespannt die Ankunft des Volvos mit seinen beiden Insassen. Dann hören wir ein lautes Rappeln und Knattern. Okay, sie sind da :) Nachdem wir uns Fotos angeschaut und Geschichten ausgetauscht haben, gehen wir in der Stadt etwas essen. Ab morgen beginnt der Ernst des Lebens. Vor allem Nadine ist ziemlich aufgeregt und hat auch ein bischen Heimweh. Nach dem Essen wird die Lokalität gewechselt, um Ale und Whisky zu trinken. Der Whisky, den Woody und Marion sich bestellt haben, riecht schon aus Metern Entfernung sehr intensiv. Eher so wie Teerpappe, oder so. Und dann kommt der Auspruch des Abends:
Wenn es mich nicht geben würde, würdest du mich ja gar nicht heiraten.
Stimmt!
Kurze Verwirrung, dann lautes Gelächter. Am Abend quatschen wir noch was. Und dann taucht plötzlich Darth Woody auf. Er marschiert auf Nadine zu, diese kann sich aber im letzten Moment noch retten.
Nachdem die Aufregung verflogen ist, gehen wir ins Bett. Lebend natürlich.
Dienstag, 11. Januar 2011
Frohes neues Jahr und so
1.1.2011
Euch allen erstmal ein frohes neues Jahr.
Nachdem wir uns um 12 Uhr mal aus unseren Nachtlagern geräumt haben, bekommen wir von unserem Couchsurfer Frühstück gemacht. Es gibt was libanesisches. Und zwar einen Sesam-Gries-Brei, welcher sehr süß ist. Dazu gibts Butter und wer mag kann ihn auch mit Brie kombinieren. Schmeckt sehr gut. Ist blöderweise aber auch sehr sättigend, das heißt wir können nicht soviel davon essen. Kurze Zeit später werden wir allerdings wieder Hunger bekommen. Nachdem wir uns ausgehfertig gemacht haben, machen wir uns auf den Weg um Edinburgh noch etwas zu erkunden.
Natürlich wollen wir uns die Edinburg anschaun (gemeint ist: Edinburgh castle). Auf dem Weg zu eben dieser müssen wir den kleinen Jahrmarkt überqueren. Sieht genauso aus wie die bei uns auch. Also nich sooo spannend. Die Edinburg ist dafür wirklich großartig. Da wir allerdings schon frühen nachmittag haben und die 12 Pfund Eintritt verlangen, sehen wir sie nicht von innen. Schade!
Aber immerhin ein Grund um nochmal nach Edinburgh zu fahren. So langsam melden sich unsere Nahrungsaufnahmeorgane. Nach einer kleinen Diskussion beschliessen wir Haggis essen zu wollen. Zur Erklärung: "Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst." (Wikipedia)
Wir können uns jedoch nicht so wirklich auf eine Lokalität einigen. Woody ergreift die Initiative und läuft los. Wir hinterher. Wir kommen allerdings nicht so weit. Links von uns liegt ein Souvenirladen. Sieht von aussen klein und schnucklig aus, is von innen aber monströs. Es gibt Pullover, Kilte, Geschirr, Schmuck und die Möglichkeit sich im schottischen Outfit fotographieren zu lassen. Wir sind doch ganz schön lange in dem Laden. Jetzt brauchen wir aber wirklich was zu essen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer sehr interessanten Projektion an eine Hauswand vorbei. Eine Apple Fehlermeldung. Gibts denn sowas?
Wir kommen in einen kleinen Pub. Dieser trägt den Namen eines verstrobenen Polizeihundes. Nach dem Tod seines Herrchens wartete er immer an der selben Stelle auf ihn, bis er selbst gestorben ist. Erstmal Ale bestellen. Da wir uns mittlerweile doch nicht mehr so sicher sind, ob wir eine große Portion Haggis essen wollen (nachher mögen wir das nich) entscheiden wir uns dafür es als Vorspeise zu essen. Folgende Aussagen wurden getätigt:
Haggis is auch nach etwa 10 Jahren immer noch leckaaaah (meinen zumindest Marion und Woody),
Haggis is auch beim ersten Mal lecker (sagt Barthel),
und 25% der Befragten antworteten: Haggis schmeckt ... (Nadine)
Als wir grade unseren Hauptgang bestellen wollen, kommt eine Kellnerin und erzählt uns was schon alles ausverkauft ist. Es bleibt etwa 1/3 übrig. Nachdem wir uns dann entschieden haben, gehts an die Theke zur Bestellung. Die Dame hinter der Theke erzählt uns allerdings, dass die Küche geschlossen sei. Was? Aber, aber, HUNGAAAA. Und wir haben doch eben erst was bestellt. Panik. Und dann die Erleichterung. Die Küche ist nur kurz geschlossen, weil ein so großer Andrang herrscht. Puh, Glück gehabt. Nach dem Essen verlassen wir satt und zufrieden den Pub. Wir wandern noch eine Weile durch die Stadt und finden ein kleines Café, in dem wir den Abend ausklingen lassen wollen. Dieses ist zeimlich cool eingerichtet. An der Wand hängen alte Schreibmaschinen aus den 20 und 30er Jahren. Und auf den Tischen stehen alte Wählscheibentelefone. Sehr sympatisch hier.
Es gibt ne Menge Ale aus der Flasche (ja das geht) und einen unglaublich leckeren Schokokuchen (schmatz). Der Weg zum Auto ist ziemlich witzig, da alle (ausser Nadine) schottendicht sind (hihi). Woody macht ziemlich viele unsinnige Fotos. Die Heimfahrt verläuft ohne Zwischenfälle. Gute Nacht!
Nachtrag:
Da wir an Silvester keine Kamera dabei hatten, mussten wir die Fotos am nächsten Tag nachstellen. Kommt nich wieder vor!
Euch allen erstmal ein frohes neues Jahr.
Nachdem wir uns um 12 Uhr mal aus unseren Nachtlagern geräumt haben, bekommen wir von unserem Couchsurfer Frühstück gemacht. Es gibt was libanesisches. Und zwar einen Sesam-Gries-Brei, welcher sehr süß ist. Dazu gibts Butter und wer mag kann ihn auch mit Brie kombinieren. Schmeckt sehr gut. Ist blöderweise aber auch sehr sättigend, das heißt wir können nicht soviel davon essen. Kurze Zeit später werden wir allerdings wieder Hunger bekommen. Nachdem wir uns ausgehfertig gemacht haben, machen wir uns auf den Weg um Edinburgh noch etwas zu erkunden.
Natürlich wollen wir uns die Edinburg anschaun (gemeint ist: Edinburgh castle). Auf dem Weg zu eben dieser müssen wir den kleinen Jahrmarkt überqueren. Sieht genauso aus wie die bei uns auch. Also nich sooo spannend. Die Edinburg ist dafür wirklich großartig. Da wir allerdings schon frühen nachmittag haben und die 12 Pfund Eintritt verlangen, sehen wir sie nicht von innen. Schade!
| Die Edinburg |
Aber immerhin ein Grund um nochmal nach Edinburgh zu fahren. So langsam melden sich unsere Nahrungsaufnahmeorgane. Nach einer kleinen Diskussion beschliessen wir Haggis essen zu wollen. Zur Erklärung: "Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst." (Wikipedia)
Wir können uns jedoch nicht so wirklich auf eine Lokalität einigen. Woody ergreift die Initiative und läuft los. Wir hinterher. Wir kommen allerdings nicht so weit. Links von uns liegt ein Souvenirladen. Sieht von aussen klein und schnucklig aus, is von innen aber monströs. Es gibt Pullover, Kilte, Geschirr, Schmuck und die Möglichkeit sich im schottischen Outfit fotographieren zu lassen. Wir sind doch ganz schön lange in dem Laden. Jetzt brauchen wir aber wirklich was zu essen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer sehr interessanten Projektion an eine Hauswand vorbei. Eine Apple Fehlermeldung. Gibts denn sowas?
Wir kommen in einen kleinen Pub. Dieser trägt den Namen eines verstrobenen Polizeihundes. Nach dem Tod seines Herrchens wartete er immer an der selben Stelle auf ihn, bis er selbst gestorben ist. Erstmal Ale bestellen. Da wir uns mittlerweile doch nicht mehr so sicher sind, ob wir eine große Portion Haggis essen wollen (nachher mögen wir das nich) entscheiden wir uns dafür es als Vorspeise zu essen. Folgende Aussagen wurden getätigt:
Haggis is auch nach etwa 10 Jahren immer noch leckaaaah (meinen zumindest Marion und Woody),
Haggis is auch beim ersten Mal lecker (sagt Barthel),
und 25% der Befragten antworteten: Haggis schmeckt ... (Nadine)
Als wir grade unseren Hauptgang bestellen wollen, kommt eine Kellnerin und erzählt uns was schon alles ausverkauft ist. Es bleibt etwa 1/3 übrig. Nachdem wir uns dann entschieden haben, gehts an die Theke zur Bestellung. Die Dame hinter der Theke erzählt uns allerdings, dass die Küche geschlossen sei. Was? Aber, aber, HUNGAAAA. Und wir haben doch eben erst was bestellt. Panik. Und dann die Erleichterung. Die Küche ist nur kurz geschlossen, weil ein so großer Andrang herrscht. Puh, Glück gehabt. Nach dem Essen verlassen wir satt und zufrieden den Pub. Wir wandern noch eine Weile durch die Stadt und finden ein kleines Café, in dem wir den Abend ausklingen lassen wollen. Dieses ist zeimlich cool eingerichtet. An der Wand hängen alte Schreibmaschinen aus den 20 und 30er Jahren. Und auf den Tischen stehen alte Wählscheibentelefone. Sehr sympatisch hier.
Es gibt ne Menge Ale aus der Flasche (ja das geht) und einen unglaublich leckeren Schokokuchen (schmatz). Der Weg zum Auto ist ziemlich witzig, da alle (ausser Nadine) schottendicht sind (hihi). Woody macht ziemlich viele unsinnige Fotos. Die Heimfahrt verläuft ohne Zwischenfälle. Gute Nacht!
Nachtrag:
Da wir an Silvester keine Kamera dabei hatten, mussten wir die Fotos am nächsten Tag nachstellen. Kommt nich wieder vor!
Sonntag, 9. Januar 2011
Weniger ist nicht immer mehr!
31.12.2010
Nach einem langen Schönheitsschlaf und einem fantastischen englischen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Edinburgh. An der Autobahnraststätte besorgen wir uns erstmal vernünftiges Kartenmaterial. Woody wird zum Dauer-Navigator befördert. Da wir ein bisschen was von der Landschaft sehen wollen, verlassen wir die Autobahn und wechseln auf die Landstraße. Wir werden nicht enttäuscht. Die Landschaft ist echt der Hammer. Die Strassen sind es eher weniger und unsere Stoßdämpfer beschweren sich ganz schön oft. Dürfen sie aber auch bei teilweise über 20% Steigung.
In Coni Stone machen wir eine kleine Pause, eigentlich zum Pinkeln. Finden aber kein Klo. Dafür wunderschöne englische Landschaft, so wie man sie sich vorstellt. Woody wird vom Dauer-Navigator zum Navigator-Smotje befördert und versorgt Barthel mit Nahrung und Getränk, während dieser fährt. Die hier lebenden Schafe tragen alle bunte Punkte auf dem Rücken. Nach einer Weile stellen wir fest, dass sie sich nach dem deutschen Mülltrennungssystem sortieren lassen. Da hätten wir also Papier-Schafe (blauer Punkt), Hausmüll-Schafe (grüner Punkt oder so, hier sind wir uns nicht einig), Gelber Sack-Schafe (gelber Punkt), Glas-Schafe (kein Punkt) und nicht zu vergessen die Sondermüll-Schafe (roter Punkt). Grünabfall-Schafe (brauner Punkt) sehen wir auch noch. An den Aysgarth falls legen wir eine weitere Pinkelpause ein, diesmal finden wir auch ein Klo. Die Wasserfälle sehen klasse aus, auch wenn wir sie nur kurz bewundern können.
Nadine wird vom Logbuchschreiber zum Krieger befördert. Ein Krieger kann immer und überall schlafen. Auch auf einer stehenden Sprudelflasche.
Den nächsten Stop machen wir am Hadrianswall, bzw an den Resten davon. Der Hadrianswall war ein römisches Befestigungssystem. Mh, tjoa, Steine halt, nich. Und Schafe und Schafshinterlassenschaften. Wir müssen nämlich über eine Schafsweide laufen, um die Steine anzuschaun.
Dann gehts wieder auf die Strasse. Die Strassenführung wird recht interessant und unser Auto meldet sich. Crunch, autschn, Stossdämpfer. Und dann: SCHOTTLAND. Yeah!!! Wilde Tänze werden aufgeführt, wir liegen uns in den Armen und können es nicht glauben soweit gekommen zu sein. Ähäm, naja gut, so dramatisch wars dann doch nich. Aber schon ein bisschen.
Nächster Halt Edinburgh. Die Nacht werden wir bei einem Couchsurfer verbringen. Dort angekommen und nach einer kleinen Plauderei stürmen Marion und Nadine los zum Supermarkt um noch schnell einzukaufen. Der Supermarkt macht nämlich wegen Hogmanay (=Silvester) heute früher zu. Hat bis 19 Uhr offen, lässt aber ab 18:45 niemanden mehr rein. Tödöööö, Mist! Dann müssen wir unser Futter halt in der Stadt jagen. Anschliessend suchen wir uns auf einer der Brücken einen Platz um das Feuerwerk zu sehen. Es ist wirklich ziemlich kühl, aber manche Mädels lassen sich vom Wetter nicht abschrecken. Wir sehen Miniröcke, bauchfreie Tops, kurzärmelige Tops ohne Jacke drüber und noch ein paar gruselige Sachen mehr. Das Feuerwerk ist aber wirklich schön. Und niemand der in die Menschenmenge reinballert, bis auf einen. Und der steht ausgerechnet neben uns. Dann sind wir noch auf eine kleine Hausparty gegangen und dann ins Bett.
Nach einem langen Schönheitsschlaf und einem fantastischen englischen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Edinburgh. An der Autobahnraststätte besorgen wir uns erstmal vernünftiges Kartenmaterial. Woody wird zum Dauer-Navigator befördert. Da wir ein bisschen was von der Landschaft sehen wollen, verlassen wir die Autobahn und wechseln auf die Landstraße. Wir werden nicht enttäuscht. Die Landschaft ist echt der Hammer. Die Strassen sind es eher weniger und unsere Stoßdämpfer beschweren sich ganz schön oft. Dürfen sie aber auch bei teilweise über 20% Steigung.
In Coni Stone machen wir eine kleine Pause, eigentlich zum Pinkeln. Finden aber kein Klo. Dafür wunderschöne englische Landschaft, so wie man sie sich vorstellt. Woody wird vom Dauer-Navigator zum Navigator-Smotje befördert und versorgt Barthel mit Nahrung und Getränk, während dieser fährt. Die hier lebenden Schafe tragen alle bunte Punkte auf dem Rücken. Nach einer Weile stellen wir fest, dass sie sich nach dem deutschen Mülltrennungssystem sortieren lassen. Da hätten wir also Papier-Schafe (blauer Punkt), Hausmüll-Schafe (grüner Punkt oder so, hier sind wir uns nicht einig), Gelber Sack-Schafe (gelber Punkt), Glas-Schafe (kein Punkt) und nicht zu vergessen die Sondermüll-Schafe (roter Punkt). Grünabfall-Schafe (brauner Punkt) sehen wir auch noch. An den Aysgarth falls legen wir eine weitere Pinkelpause ein, diesmal finden wir auch ein Klo. Die Wasserfälle sehen klasse aus, auch wenn wir sie nur kurz bewundern können.
| Coni Stone |
Den nächsten Stop machen wir am Hadrianswall, bzw an den Resten davon. Der Hadrianswall war ein römisches Befestigungssystem. Mh, tjoa, Steine halt, nich. Und Schafe und Schafshinterlassenschaften. Wir müssen nämlich über eine Schafsweide laufen, um die Steine anzuschaun.
| Hadrianswall |
| Hadrianswall |
Dann gehts wieder auf die Strasse. Die Strassenführung wird recht interessant und unser Auto meldet sich. Crunch, autschn, Stossdämpfer. Und dann: SCHOTTLAND. Yeah!!! Wilde Tänze werden aufgeführt, wir liegen uns in den Armen und können es nicht glauben soweit gekommen zu sein. Ähäm, naja gut, so dramatisch wars dann doch nich. Aber schon ein bisschen.
Nächster Halt Edinburgh. Die Nacht werden wir bei einem Couchsurfer verbringen. Dort angekommen und nach einer kleinen Plauderei stürmen Marion und Nadine los zum Supermarkt um noch schnell einzukaufen. Der Supermarkt macht nämlich wegen Hogmanay (=Silvester) heute früher zu. Hat bis 19 Uhr offen, lässt aber ab 18:45 niemanden mehr rein. Tödöööö, Mist! Dann müssen wir unser Futter halt in der Stadt jagen. Anschliessend suchen wir uns auf einer der Brücken einen Platz um das Feuerwerk zu sehen. Es ist wirklich ziemlich kühl, aber manche Mädels lassen sich vom Wetter nicht abschrecken. Wir sehen Miniröcke, bauchfreie Tops, kurzärmelige Tops ohne Jacke drüber und noch ein paar gruselige Sachen mehr. Das Feuerwerk ist aber wirklich schön. Und niemand der in die Menschenmenge reinballert, bis auf einen. Und der steht ausgerechnet neben uns. Dann sind wir noch auf eine kleine Hausparty gegangen und dann ins Bett.
Samstag, 8. Januar 2011
Kohle, Dreck und Kaiserwetter
30.12.2010
Nach einem hervorragendem englischen Frühstück (Speck, baked beans, Toast, Ei, Tomate, Würstchen) machen wir uns auf den Weg zum National Coal Mining Museum in Wakefield. Vorher müssen wir uns aber noch um unser Auto kümmern. Der Heckscheibenwischer hängt total lasch runter. Da hatte sich wohl eine Mutter gelöst. Fest geschraubt und er steht wieder wie ne eins.
Das Museum ist riesig. Neben einer kleinen Ausstellung über die Geschichte besteht auch die Möglichkeit eine Führung unter Tage zu machen. Diese Gelegenheit lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Unser Führer ist ein ehemaliger Kumpel, der bis zur Schliessung der Grube dort gearbeitet hat. Er erzählt uns viele Geschichten, vom Beginn des Abbaus bis zum Ende. Teilweise ganz schön beängstigend was getan werden musste um an die Kohle ran zu kommen. Die Führung dauert anderthalb Stunden. Den Rest des Tages verbringen wir damit uns das Gelände und die verschiedenen Ausstellungen anzusehen. Besonders interessant sind die Maschinen.
Und die Pit Ponies dürfen natürlich auch nicht fehlen. Diese wurden auch für die Arbeit unter Tage eingesetzt, die 4 im Stall allerdings nicht mehr. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, so wie es in England sein sollte. Wir schätzen die Sichtweite beträgt höchstens 10m.
Nach dem Museumsbesuch haben wir natürlich HUNGAAA. Für heute haben wir uns das British Oak ausgesucht. Ein hübscher kleiner Pub. Allerdings etwas kamerafreudig. Neben unserem Tisch hängt ein Fernseher, auf dem die Bilder der Überwachungskameras zu sehen sind. Das Essen ist ganz okay. Auf dem Mädelsklo entdecken Marion und Nadine einen Automaten, aus dem man die nützlichsten Sachen für den Abend ziehen kann (Tampons, Kaugummis, Kondome und Tabletten bestehend aus einer Mischung aus Koffein, Paracetamol und Aspirin). Die Überwachungskameras filmen sogar den äußeren Raucherbereich, sodass wir Woody beobachten könnnen. Draussen stehen auch zwei Kaugummi-Automaten. Wir ergattern einen Ring und einen aufblasbaren Dreizack. Yeah! Der Hundezwinger steht offen, wir können jedoch keinen Hund entdecken. Ob wir uns Sorgen machen müssen?
Als nächstes versuchen wir irgendwo Internet zu bekommen. Wir wollen Silvester in Edinburgh verbringen und suchen über Couchsurfing eine Übernachtungsmöglichkeit. Nach einer Weile erinnnern wir uns daran, dass es im Black Bull Wlan gab. Also fahren wir dorthin. Wie auch am Tag zuvor sind uns die Einbahnstrassen völlig egal. Einbahnstrassen sind was für Weicheier. Während Barthel die Bettsache abklärt, spielt jemand anderes mit einer Mandarine, den Scheibenwischern und seiner Kamera. Das Ergebnis:
Da die weiblichen Mitreisenden total im Eimer sind und die eine Hälfte auch noch droht krank zu werden, gehen wir früh ins Bett.
Nach einem hervorragendem englischen Frühstück (Speck, baked beans, Toast, Ei, Tomate, Würstchen) machen wir uns auf den Weg zum National Coal Mining Museum in Wakefield. Vorher müssen wir uns aber noch um unser Auto kümmern. Der Heckscheibenwischer hängt total lasch runter. Da hatte sich wohl eine Mutter gelöst. Fest geschraubt und er steht wieder wie ne eins.
Das Museum ist riesig. Neben einer kleinen Ausstellung über die Geschichte besteht auch die Möglichkeit eine Führung unter Tage zu machen. Diese Gelegenheit lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Unser Führer ist ein ehemaliger Kumpel, der bis zur Schliessung der Grube dort gearbeitet hat. Er erzählt uns viele Geschichten, vom Beginn des Abbaus bis zum Ende. Teilweise ganz schön beängstigend was getan werden musste um an die Kohle ran zu kommen. Die Führung dauert anderthalb Stunden. Den Rest des Tages verbringen wir damit uns das Gelände und die verschiedenen Ausstellungen anzusehen. Besonders interessant sind die Maschinen.
| große Untertage-Kettensäge big chainsaw |
| Förderkorb |
| Stollenschneidgerät-o-Matendings gallery cutter |
| Bohrer zur Vorbereitung von Sprengarbeiten drill, BIG drill |
| Schremmwalze oder so |
Und die Pit Ponies dürfen natürlich auch nicht fehlen. Diese wurden auch für die Arbeit unter Tage eingesetzt, die 4 im Stall allerdings nicht mehr. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, so wie es in England sein sollte. Wir schätzen die Sichtweite beträgt höchstens 10m.
| Kaiserwetter the very beautiful weather |
Nach dem Museumsbesuch haben wir natürlich HUNGAAA. Für heute haben wir uns das British Oak ausgesucht. Ein hübscher kleiner Pub. Allerdings etwas kamerafreudig. Neben unserem Tisch hängt ein Fernseher, auf dem die Bilder der Überwachungskameras zu sehen sind. Das Essen ist ganz okay. Auf dem Mädelsklo entdecken Marion und Nadine einen Automaten, aus dem man die nützlichsten Sachen für den Abend ziehen kann (Tampons, Kaugummis, Kondome und Tabletten bestehend aus einer Mischung aus Koffein, Paracetamol und Aspirin). Die Überwachungskameras filmen sogar den äußeren Raucherbereich, sodass wir Woody beobachten könnnen. Draussen stehen auch zwei Kaugummi-Automaten. Wir ergattern einen Ring und einen aufblasbaren Dreizack. Yeah! Der Hundezwinger steht offen, wir können jedoch keinen Hund entdecken. Ob wir uns Sorgen machen müssen?
Als nächstes versuchen wir irgendwo Internet zu bekommen. Wir wollen Silvester in Edinburgh verbringen und suchen über Couchsurfing eine Übernachtungsmöglichkeit. Nach einer Weile erinnnern wir uns daran, dass es im Black Bull Wlan gab. Also fahren wir dorthin. Wie auch am Tag zuvor sind uns die Einbahnstrassen völlig egal. Einbahnstrassen sind was für Weicheier. Während Barthel die Bettsache abklärt, spielt jemand anderes mit einer Mandarine, den Scheibenwischern und seiner Kamera. Das Ergebnis:
| Kunst mit dem Volvo, einer Mandarine und laufenden Scheibenwischern art with our Volvo, one tangerine and running wipers |
Da die weiblichen Mitreisenden total im Eimer sind und die eine Hälfte auch noch droht krank zu werden, gehen wir früh ins Bett.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Autos, Autos und noch mehr Autos
29.12.2010
Morgens steht wieder das übliche an. Aufstehen, Kaffee, Duschen, Anziehen, nach nem Glaser suchen. Bis auf den letzten Punkt verläuft das auch alles recht erfolgreich. Die drei Glaser bei Felix in der Nähe haben jedoch alle noch zu, obwohl sie geöffnet haben sollten. Is ja aber auch erst halb neun, wir versuchen das später nochmal. Wieder zurück in Felix Wohnung werden die Sachen zusammen gepackt und ins Auto geladen. Barthel spielt erneut eine Runde Kofferraum-Tetris (gedanklich bitte die Tetris Melodie vorstellen). Alle ins Auto und erneut eine Tour vorbei an den Glasern drehen. Die haben immer noch zu. Mit schlechtem Gewissen und getrübter Stimmung verlassen wir London Richtung Coventry. Nadine darf sich nochmal als Navigator versuchen. In Coventry wollen wir das Transport Museum besuchen. Vorher trinken wir aber erstmal was warmes.
Das Museum ist wirklich lohnenswert. Viele schöne Mopeds (und Autos).
Außerdem hat Coventry fast die gleiche Vorwahl wie Aachen, nämlich 024. Danach versuchen wir im lokalen Supermarkt etwas zu finden, dass dem deutschen Brot halbwegs nahe kommt. Wir finden tatsächlich etwas. Außerdem noch scones. Zurück am Auto vernaschen wir die gekauften Köstlichkeiten mit den vorher schon erstandenen Verzierungsmöglichkeiten, auch Aufschnitt genannt. Nachdem wir uns gestärkt und die Krümel so gut wie möglich auf dem Parkplatz um das Auto herum verteilt haben, fahren wir weiter Richtung Norden. Unser nächstes Ziel ist West Bretton, wo wir in einem Bed&Breakfast zwei Zimmer gemietet haben.
Das süße kleine Örtchen is grade mal so groß, dass es nichmal 600 Einwohner hat. Die Terrordahles fühlen sich fast wie zu Hause. Und fahren beinah an der gesuchten Straße vorbei aus dem Ort wieder raus, obwohl wir grade erst in ihn reingefahren sind. Parkplatz gesucht (Puh das könnte schwierig werden, sieht einer was? (die ganze Strasse is frei)) und zum B&B gegangen. Wir werden von der netten Besitzerin empfangen. Und von ihrem kleinen Hund. Der hört sich allerdings an als ob er jede Sekunde zusammenbrechen würde, da er an Asthma leidet. Nachdem wir mit einer ausgezeichneten Karte und einigen Tips für das Abendmahl versorgt wurden, machen wir uns auf dem Weg zum Black Bull. Wir sind jedoch etwas enttäuscht, da wir einen kleinen Pub gesucht, jedoch eher ein Restaurant gefunden haben. Egal. HUNGAAAAAA. Das Essen ist okay. Das Ale auch. Zurück im B&B schauen wir noch etwas in die Röhre und gehen dann ins Bett.
Gute Nacht!
Morgens steht wieder das übliche an. Aufstehen, Kaffee, Duschen, Anziehen, nach nem Glaser suchen. Bis auf den letzten Punkt verläuft das auch alles recht erfolgreich. Die drei Glaser bei Felix in der Nähe haben jedoch alle noch zu, obwohl sie geöffnet haben sollten. Is ja aber auch erst halb neun, wir versuchen das später nochmal. Wieder zurück in Felix Wohnung werden die Sachen zusammen gepackt und ins Auto geladen. Barthel spielt erneut eine Runde Kofferraum-Tetris (gedanklich bitte die Tetris Melodie vorstellen). Alle ins Auto und erneut eine Tour vorbei an den Glasern drehen. Die haben immer noch zu. Mit schlechtem Gewissen und getrübter Stimmung verlassen wir London Richtung Coventry. Nadine darf sich nochmal als Navigator versuchen. In Coventry wollen wir das Transport Museum besuchen. Vorher trinken wir aber erstmal was warmes.
Das Museum ist wirklich lohnenswert. Viele schöne Mopeds (und Autos).
Außerdem hat Coventry fast die gleiche Vorwahl wie Aachen, nämlich 024. Danach versuchen wir im lokalen Supermarkt etwas zu finden, dass dem deutschen Brot halbwegs nahe kommt. Wir finden tatsächlich etwas. Außerdem noch scones. Zurück am Auto vernaschen wir die gekauften Köstlichkeiten mit den vorher schon erstandenen Verzierungsmöglichkeiten, auch Aufschnitt genannt. Nachdem wir uns gestärkt und die Krümel so gut wie möglich auf dem Parkplatz um das Auto herum verteilt haben, fahren wir weiter Richtung Norden. Unser nächstes Ziel ist West Bretton, wo wir in einem Bed&Breakfast zwei Zimmer gemietet haben.
Das süße kleine Örtchen is grade mal so groß, dass es nichmal 600 Einwohner hat. Die Terrordahles fühlen sich fast wie zu Hause. Und fahren beinah an der gesuchten Straße vorbei aus dem Ort wieder raus, obwohl wir grade erst in ihn reingefahren sind. Parkplatz gesucht (Puh das könnte schwierig werden, sieht einer was? (die ganze Strasse is frei)) und zum B&B gegangen. Wir werden von der netten Besitzerin empfangen. Und von ihrem kleinen Hund. Der hört sich allerdings an als ob er jede Sekunde zusammenbrechen würde, da er an Asthma leidet. Nachdem wir mit einer ausgezeichneten Karte und einigen Tips für das Abendmahl versorgt wurden, machen wir uns auf dem Weg zum Black Bull. Wir sind jedoch etwas enttäuscht, da wir einen kleinen Pub gesucht, jedoch eher ein Restaurant gefunden haben. Egal. HUNGAAAAAA. Das Essen ist okay. Das Ale auch. Zurück im B&B schauen wir noch etwas in die Röhre und gehen dann ins Bett.
Gute Nacht!
Mittwoch, 5. Januar 2011
Die Jagd nach Fish 'n' Chips
28.12.2010
Aufgestanden und gefrühstückt. Dabei "My Goldfish is evil" geschaut. Heute wollen wir uns das British Museum ansehen. Hier gibt es einiges zu sehen. Ein Beispiel:
Nach dem Besuch einen Kaffee im Starbucks getrunken, den Laden gibt's auch wirklich überall auf der Welt. Nachdem wir uns aufgewärmt haben laufen wir erst Richtung und dann durch Soho.
Wir wollen unbedingt Fish 'n' Chips essen. Nachdem Barthel in der Telefonzelle ein ausführliches Gespräch mit seinem geliehenem Lonley Planet hatte, machen wir uns auf die Suche nach dem vom Reiseführerführer vorgeschlagenen Restaurant.
Das finden wir aber nicht. Die Information scheint wohl veraltet zu sein. Dafür finden wir aber ein anderes, was jedoch ziemlich voll ist. Wir schlagen uns bis zur Theke durch und bestellen erstmal Bier. Äm tschuldigung, wir bestellen Ale (immernoch ohne Kohlensäure und warm). Nach einer kleinen Diskussion beschliessen wir unser Essen an der Theke einzunehmen. Die Lady hinter der Theke erzählt uns jedoch, dass Fish 'n' Chips ausverkauft sind. Bitte was? Noch ma nachfragen. Die meint das wirklich ernst. Grmpf! Nagut, neuer Plan. Bier, äm Ale ausgetrunken und zum Pub von Sonntag gefahren. Während Woody etwas für seine Lungenflügel tut, gehen Nadine und Barthel erstmal rein um herauszufinden, ob es hier denn noch Fish 'n' Chips gibt. Die Antwort: Of course (natürlich). Die Lady hinter der Theke macht einen etwas irritierten Eindruck. Barthel klärt sie auf. Dann positives Zeichen nach draussen zu Marwyn gesendet und Tisch in Beschlag genommen. Ale und Essen bestellt. Mhjam, schmeckt lecker. Gesättigt und müde zurück zu Felix gelaufen.
Aufgestanden und gefrühstückt. Dabei "My Goldfish is evil" geschaut. Heute wollen wir uns das British Museum ansehen. Hier gibt es einiges zu sehen. Ein Beispiel:
| Statue der Aphrodite von hinten The bottom of Aphrodite |
Nach dem Besuch einen Kaffee im Starbucks getrunken, den Laden gibt's auch wirklich überall auf der Welt. Nachdem wir uns aufgewärmt haben laufen wir erst Richtung und dann durch Soho.
Wir wollen unbedingt Fish 'n' Chips essen. Nachdem Barthel in der Telefonzelle ein ausführliches Gespräch mit seinem geliehenem Lonley Planet hatte, machen wir uns auf die Suche nach dem vom Reiseführerführer vorgeschlagenen Restaurant.
| Barthel bei der Diskussion mit dem Lonley Planet Bart in a discussion with his Lonley Planet |
Das finden wir aber nicht. Die Information scheint wohl veraltet zu sein. Dafür finden wir aber ein anderes, was jedoch ziemlich voll ist. Wir schlagen uns bis zur Theke durch und bestellen erstmal Bier. Äm tschuldigung, wir bestellen Ale (immernoch ohne Kohlensäure und warm). Nach einer kleinen Diskussion beschliessen wir unser Essen an der Theke einzunehmen. Die Lady hinter der Theke erzählt uns jedoch, dass Fish 'n' Chips ausverkauft sind. Bitte was? Noch ma nachfragen. Die meint das wirklich ernst. Grmpf! Nagut, neuer Plan. Bier, äm Ale ausgetrunken und zum Pub von Sonntag gefahren. Während Woody etwas für seine Lungenflügel tut, gehen Nadine und Barthel erstmal rein um herauszufinden, ob es hier denn noch Fish 'n' Chips gibt. Die Antwort: Of course (natürlich). Die Lady hinter der Theke macht einen etwas irritierten Eindruck. Barthel klärt sie auf. Dann positives Zeichen nach draussen zu Marwyn gesendet und Tisch in Beschlag genommen. Ale und Essen bestellt. Mhjam, schmeckt lecker. Gesättigt und müde zurück zu Felix gelaufen.
Dienstag, 4. Januar 2011
It's a long long way to Tipperary
27.12.2010
Morgens um 9 Uhr klingelt der Wecker. Immer noch kein Licht, lässt sich allerdings durch die offenstehende Zimmertür regeln. Im Frühstücksraum gefrühstückt. Es gab "Brot", "Kaffee", Kakao (naja) und Marmelade. Also das Brot ist hier im Normalfall sowas wie Toast und der Kaffee ist Instantkaffee. Dann zurück zum Auto und zu Felix Wohnung. Jetzt am hässlichen Gebäude rechts. Es folgte ein langes Telefongespräch mit Felix, denn die Haustür ist ja immerhin noch verriegelt. Verschiedene Möglichkeiten werden durchgesprochen, aber am Ende müssen wir die Scheibe einschlagen.
Dum-di-dum Idioten Waggon....
Wir sind drin. Geduscht, angezogen, nach nem Glaser gesucht (hatten aber alle zu weil Bank Holiday) und wieder los inne City. Vorher die Scheibe noch mit viiiiiiiiel Tape wieder geflickt.
Heute werden wir das Standard-Touri-Programm absolvieren. Erstmal los zum Buckinham Palace. Hier wohnt also die Queen. Soldaten vor dem Palace beim Marschieren beobachtet. Leider kommt man nicht mehr ganz an sie ran, wären bestimmt ein paar interessante Fotos geworden.
Also weiter zu den Houses of Parliament, dann zur Westminster Abey und Big Ben. Für die Kirche werden allerdings 15 Pfund Eintritt verlangt. Spinner! Nundenn, laufen wir weiter zum London Eye (großes Riesenrad). Das dreht sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, ich glaube ne Schnecke wäre da schneller.
Nach einem köstlichen späten Mittagessen/frühem Abendessen im Restaurant zur goldenen Schalbe (=MacDonalds) schlendern wir weiter Richtung Chinatown. Da Barthel ziemlich viel zu erzählen weiß bekommt er den Spitznamen der Reiseführerführer. Außerdem schauen wir uns den Tower of London und die Towerbridge an. Der Tower hat leider schon zu, den Besuch werden wir aber nachholen.
Dann geht's mit der U-Bahn zurück zu Felix Wohnung.
In der U-Bahn am Leicester Square fängt Barthel an ein Lied zu singen:
"Up to mighty London
Came an Irishman one day.
As the streets are paved with gold
Sure, everyone was gay,
Singing songs of Piccadilly,
Strand and Leicester Square,
Till Paddy got excited,
Then he shouted to them there:
It's a long way to Tipperary,
It's a long way to go.
It's a long way to Tipperary
To the sweetest girl I know!
Goodbye, Piccadilly,
Farewell, Leicester Square!
It's a long long way to Tipperary,
But my heart's right there."
(It's a long long way to Tipperary, http://www.youtube.com/watch?v=HYC-U7aa3sw)
Morgens um 9 Uhr klingelt der Wecker. Immer noch kein Licht, lässt sich allerdings durch die offenstehende Zimmertür regeln. Im Frühstücksraum gefrühstückt. Es gab "Brot", "Kaffee", Kakao (naja) und Marmelade. Also das Brot ist hier im Normalfall sowas wie Toast und der Kaffee ist Instantkaffee. Dann zurück zum Auto und zu Felix Wohnung. Jetzt am hässlichen Gebäude rechts. Es folgte ein langes Telefongespräch mit Felix, denn die Haustür ist ja immerhin noch verriegelt. Verschiedene Möglichkeiten werden durchgesprochen, aber am Ende müssen wir die Scheibe einschlagen.
Dum-di-dum Idioten Waggon....
Wir sind drin. Geduscht, angezogen, nach nem Glaser gesucht (hatten aber alle zu weil Bank Holiday) und wieder los inne City. Vorher die Scheibe noch mit viiiiiiiiel Tape wieder geflickt.
Heute werden wir das Standard-Touri-Programm absolvieren. Erstmal los zum Buckinham Palace. Hier wohnt also die Queen. Soldaten vor dem Palace beim Marschieren beobachtet. Leider kommt man nicht mehr ganz an sie ran, wären bestimmt ein paar interessante Fotos geworden.
| Soldat vor dem Buckingham Palace Guard in front of the Buckingham Palace |
| Platz vor dem Buckingham Palace Place in front of the Buckingham Palace |
Also weiter zu den Houses of Parliament, dann zur Westminster Abey und Big Ben. Für die Kirche werden allerdings 15 Pfund Eintritt verlangt. Spinner! Nundenn, laufen wir weiter zum London Eye (großes Riesenrad). Das dreht sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, ich glaube ne Schnecke wäre da schneller.
| Big Ben |
| Houses of Parliament |
| Barthel macht ein Foto Bart taking a picture |
Nach einem köstlichen späten Mittagessen/frühem Abendessen im Restaurant zur goldenen Schalbe (=MacDonalds) schlendern wir weiter Richtung Chinatown. Da Barthel ziemlich viel zu erzählen weiß bekommt er den Spitznamen der Reiseführerführer. Außerdem schauen wir uns den Tower of London und die Towerbridge an. Der Tower hat leider schon zu, den Besuch werden wir aber nachholen.
| Towerbridge |
| Tower of London |
Dann geht's mit der U-Bahn zurück zu Felix Wohnung.
| so spannend kann die U-Bahn sein The Tube can be soooo exciting |
In der U-Bahn am Leicester Square fängt Barthel an ein Lied zu singen:
"Up to mighty London
Came an Irishman one day.
As the streets are paved with gold
Sure, everyone was gay,
Singing songs of Piccadilly,
Strand and Leicester Square,
Till Paddy got excited,
Then he shouted to them there:
It's a long way to Tipperary,
It's a long way to go.
It's a long way to Tipperary
To the sweetest girl I know!
Goodbye, Piccadilly,
Farewell, Leicester Square!
It's a long long way to Tipperary,
But my heart's right there."
(It's a long long way to Tipperary, http://www.youtube.com/watch?v=HYC-U7aa3sw)
Abonnieren
Posts (Atom)