Euch allen erstmal ein frohes neues Jahr.
Nachdem wir uns um 12 Uhr mal aus unseren Nachtlagern geräumt haben, bekommen wir von unserem Couchsurfer Frühstück gemacht. Es gibt was libanesisches. Und zwar einen Sesam-Gries-Brei, welcher sehr süß ist. Dazu gibts Butter und wer mag kann ihn auch mit Brie kombinieren. Schmeckt sehr gut. Ist blöderweise aber auch sehr sättigend, das heißt wir können nicht soviel davon essen. Kurze Zeit später werden wir allerdings wieder Hunger bekommen. Nachdem wir uns ausgehfertig gemacht haben, machen wir uns auf den Weg um Edinburgh noch etwas zu erkunden.
Natürlich wollen wir uns die Edinburg anschaun (gemeint ist: Edinburgh castle). Auf dem Weg zu eben dieser müssen wir den kleinen Jahrmarkt überqueren. Sieht genauso aus wie die bei uns auch. Also nich sooo spannend. Die Edinburg ist dafür wirklich großartig. Da wir allerdings schon frühen nachmittag haben und die 12 Pfund Eintritt verlangen, sehen wir sie nicht von innen. Schade!
| Die Edinburg |
Aber immerhin ein Grund um nochmal nach Edinburgh zu fahren. So langsam melden sich unsere Nahrungsaufnahmeorgane. Nach einer kleinen Diskussion beschliessen wir Haggis essen zu wollen. Zur Erklärung: "Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst." (Wikipedia)
Wir können uns jedoch nicht so wirklich auf eine Lokalität einigen. Woody ergreift die Initiative und läuft los. Wir hinterher. Wir kommen allerdings nicht so weit. Links von uns liegt ein Souvenirladen. Sieht von aussen klein und schnucklig aus, is von innen aber monströs. Es gibt Pullover, Kilte, Geschirr, Schmuck und die Möglichkeit sich im schottischen Outfit fotographieren zu lassen. Wir sind doch ganz schön lange in dem Laden. Jetzt brauchen wir aber wirklich was zu essen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer sehr interessanten Projektion an eine Hauswand vorbei. Eine Apple Fehlermeldung. Gibts denn sowas?
Wir kommen in einen kleinen Pub. Dieser trägt den Namen eines verstrobenen Polizeihundes. Nach dem Tod seines Herrchens wartete er immer an der selben Stelle auf ihn, bis er selbst gestorben ist. Erstmal Ale bestellen. Da wir uns mittlerweile doch nicht mehr so sicher sind, ob wir eine große Portion Haggis essen wollen (nachher mögen wir das nich) entscheiden wir uns dafür es als Vorspeise zu essen. Folgende Aussagen wurden getätigt:
Haggis is auch nach etwa 10 Jahren immer noch leckaaaah (meinen zumindest Marion und Woody),
Haggis is auch beim ersten Mal lecker (sagt Barthel),
und 25% der Befragten antworteten: Haggis schmeckt ... (Nadine)
Als wir grade unseren Hauptgang bestellen wollen, kommt eine Kellnerin und erzählt uns was schon alles ausverkauft ist. Es bleibt etwa 1/3 übrig. Nachdem wir uns dann entschieden haben, gehts an die Theke zur Bestellung. Die Dame hinter der Theke erzählt uns allerdings, dass die Küche geschlossen sei. Was? Aber, aber, HUNGAAAA. Und wir haben doch eben erst was bestellt. Panik. Und dann die Erleichterung. Die Küche ist nur kurz geschlossen, weil ein so großer Andrang herrscht. Puh, Glück gehabt. Nach dem Essen verlassen wir satt und zufrieden den Pub. Wir wandern noch eine Weile durch die Stadt und finden ein kleines Café, in dem wir den Abend ausklingen lassen wollen. Dieses ist zeimlich cool eingerichtet. An der Wand hängen alte Schreibmaschinen aus den 20 und 30er Jahren. Und auf den Tischen stehen alte Wählscheibentelefone. Sehr sympatisch hier.
Es gibt ne Menge Ale aus der Flasche (ja das geht) und einen unglaublich leckeren Schokokuchen (schmatz). Der Weg zum Auto ist ziemlich witzig, da alle (ausser Nadine) schottendicht sind (hihi). Woody macht ziemlich viele unsinnige Fotos. Die Heimfahrt verläuft ohne Zwischenfälle. Gute Nacht!
Nachtrag:
Da wir an Silvester keine Kamera dabei hatten, mussten wir die Fotos am nächsten Tag nachstellen. Kommt nich wieder vor!
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